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Swica und KPT 1999 weiter gewachsen

Die beiden schweizer Krankenversicherer Swica und KPT sind im vergangenen Jahr weiter gewachsen. Wie den am Montag (22.05.) veröffentlichten Jahresberichten zu entnehmen ist, gewannen beide Kassen 1999 rund 8'000 neue Versicherte.

Dieser Inhalt wurde am 22. Mai 2000 - 16:22 publiziert

Die Rechnungen der beiden Kassen schlossen mit einem Überschuss von je rund fünf Mio. Franken.

KPT

Die Führungskrise und der Arbeitskampf bei der KPT haben sich offenbar nicht negativ auf das Vertrauen der Versicherten ausgewirkt. In der obligatorischen Krankenpflegeversicherung konnte die Kasse laut Geschäftsbericht mehr als 8'000 neue Versicherte gewinnen. Das entsprach einer Zunahme von drei Prozent. Mit erstmals mehr als 300'000 Versicherten liegt die KPT landesweit auf Platz acht in der Liste der grössten Krankenkassen.

Beim Finanzerfolg musste die KPT allerdings einen Rückschlag hinnehmen. Das Jahresergebnis halbierte sich gegenüber dem Vorjahr auf noch 5,1 Millionen Franken. Die Reservenlage der KPT ist mit einer Quote von 32,6 Prozent noch um einen Prozentpunkt solider als im Vorjahr geworden.

Wie am Montagnachmittag bekannt gegeben wurde, soll der Versicherungsexperte Roland Schär, der als Dozent an den Universitäten Basel und Bern tätig ist, neuer Präsident des Zentralvorstands werden.

Swica

Die Swica mit Sitz in Winterthur meldet für das vergangene Jahr einen Zuwachs von 7'800 Versicherten. Mit 642'800 Versicherten hat sie sich damit als viertgrösste Krankenkasse konsolidiert. Das Finanzergebnis lag mit 5,3 Millionen Franken auf dem Niveau des Vorjahres.

Der Reservesatz stieg leicht von 18,2 auf 18,3 Prozent. Im Jahresbericht wird hervorgehoben, dass die Kostensteigerung bei der Swica 1999 mit 3,4 Prozent den Branchendurchschnitt von rund vier Prozent erneut deutlich unterschritten habe.

swissinfo und Agenturen

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