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Swiss Steel auf Kurs

Stahlproduktion bei von Moos in Emmenbrücke.

(Keystone)

Mit einem leicht erhöhten Umsatz und einem stark verbesserten Betriebsergebnis blickt die Stahlgruppe Swiss Steel auf ein gutes Jahr zurück. Im ersten Jahr nach der Restrukturierung drückten aber vor allem der schwache Euro und das teure Erdgas.

Die Erfolgsstory der Firma habe sich nach dem Zusammenschluss der schweizerischen Stahlindustrie 1996 fortgesetzt, sagte Konzernchef Marcel Imhof an der Bilanz-Pressekonferenz vom Donnerstag (08.03.) in Zürich.

Der Umsatz stieg um 3 Mio. auf 587,3 Mio. Franken an. Das Betriebsergebnis erhöhte sich trotz Wegfalls des US-Geschäfts, schwachem Euro und massiv gestiegenen Erdgaspreisen um fast einen Drittel auf 21,3 Mio. Franken. Der Konzerngewinn sank um 3,8 Mio. auf 13,7 Mio. Franken.

Die Marktlage gestaltete sich laut Imhof im vergangenen Jahr in den meisten Kundenbereichen günstig, vor allem in der Automobil- und Maschinenindustrie. Auch der Schweizer Baumarkt stabilisierte sich. Speziell in Deutschland habe aber die weiter rückläufige Bauindustrie das Geschäft negativ beeinflusst.

Ein eigentlich "sensationelles" Ergebnis sei durch die Kursentwicklung des Euro vereitelt worden. Und zwar wegen tieferer Erlöse aus dem Export und stärkerem Preisdruck im Inland. Euro und stark gestiegene Erdgaspreise hätten das Ergebnis mit einem zweistelligen Millionenbetrag belastet.

Mehr als 1 Mio. Tonne Stahl produziert

Die beiden Stahlwerke in Emmenbrücke (LU) und Gerlafingen (SO) produzierten im Berichtsjahr erstmals über eine Million Tonnen Stahl. Mit 620'000 Tonnen war Gerlafingen beteiligt, wo ein neues Center für Betonstahl in Ringen eingerichtet wurde. Die von Moos Stahl AG in Emmenbrücke produzierte 400'000 Tonnen Stahl, mit einer deutlichen Verschiebung zu höherwertigen Stählen. 90'000 Tonnen steuerte die Steeltec-Gruppe bei. Der Personalbestand stieg um 28 auf 1'266 Personen.

Für das laufende Jahr gab sich Imhof zuversichtlich. Die Werke seien gut ausgelastet und das Umfeld günstig, wobei in der Automobil-Industrie gewisse Risiken bestünden. Für einen weitere Stärkung der Gruppe beantragt der Verwaltungsrat einen Verzicht auf eine Dividenden-Ausschüttung. Der Holdinggesellschaft Swiss Steel AG zeigt einen Jahresgewinn von 1,3 Mio. Franken.

swissinfo und Agenturen


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