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Swissair: Noch keine Flüge in die USA

Weiterhin warten am Schalter: Weiterhin kein Swissair-Flug in die USA. Keystone

Die Swissair hat am Donnerstagabend die drei in die USA geplant gewesenen Flüge wieder annulliert. Trotz Wiederöfffnung des US-Luftraums konnten die drei Verbindungen nach New York, Newark und Los Angeles nicht abgewickelt werden, hiess es bei Swissair.

Dieser Inhalt wurde am 13. September 2001 - 21:15 publiziert

US-Verkehrsminister Norman Mineta hatte den seit Dienstag gesperrten Luftraum ab 11.00 Uhr New Yorker Zeit (17.00 Uhr MESZ) wieder freigegeben. Die Swissair und andere europäische Fluggesellschaften wollten den Verkehr mit den USA deshalb am Nachmittag wieder aufnehmen.

Über 600 Passagiere, die seit Dienstag auf den Abflug von Zürich-Kloten aus warteten, wurden für drei Swissair-Flüge nach Los Angeles, New York und Newark in New Jersey aufgeboten. Die zwischen 16.20 Uhr und 18.30 Uhr vorgesehenen Startzeiten wurden aber immer wieder verschoben. Und kurz vor 21.00 Uhr gab Swissair-Sprecher Jean-Claude Donzel bekannt, dass auch diese Flüge ausfallen.

Die Passagiere wurden in Zürchern Hotels untergebracht. Der Grund für den neuerlichen Ausfall aller Nordatlantikflüge war laut Donzel die fehlende Landeerlaubnis für alle europäischen Fluggesellschaften in den USA.

Die Swissair annullierte am Abend auch alle sechs Vormittagsflüge vom Freitag in die USA. Über den Flugplan für das Wochenende sollte am Freitagmorgen entschieden werden. Buchungen für USA-Flüge werden frühestens am kommenden Montag wieder entgegengenommen.

Die Flugverbindungen mit Israel wurden von der Swissair am Donnerstag wieder aufgenommen. Aus Sicherheitsgründen strich die Fluggesellschaft aber drei Flüge nach Beirut sowie nach Tripolis und Bengasi in Libyen.

Von den vier Swissair-Maschinen, die am Dienstag während der Terroranschläge in der Luft waren und nach Kanada umgeleitet wurden, kehrten zwei am Donnerstag nach Zürich-Kloten zurück. Die beiden anderen Maschinen konnten wegen der Überlastung des Luftraums entgegen den ursprünglichen Plänen noch nicht starten.

Der Krisenstab des Flughafens Zürich-Kloten und das Care-Team der Swissair standen auch am Donnerstag im Einsatz, wie die Flughafendirektion mitteilte. Es werde alles daran gesetzt, um den Aufenthalt der in Kloten festsitzenden Passagiere so angenehm wie möglich zu machen.

Reisende mit Ziel USA wurden gebeten, für Umbuchungen nicht an den Flughafen zu kommen, da alternative Reiserouten nach wie vor nicht möglich waren. Trotz der prekären Standplatzsituation in Zürich-Kloten werde das operationelle Tagesgeschäft aber nicht behindert, versicherte der Flughafen.

swissinfo und Agenturen

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