Navigation

Swisscom lagert den Unterhalt des Telefon-Festnetzes aus

Am Swisscom-Hauptsitz in Bern trennt man sich erneut von einem Bereich und 900 Mitarbeitenden. Keystone

Dass sich die Swisscom vom Unterhalt trennt, wird mit strategischer Neuausrichtung begründet. Betroffen sind 900 Mitarbeitende. Die Gewerkschaft Kommunikation verlangt, der Bereich sei einer Tochter der Swisscom zu übertragen.

Dieser Inhalt wurde am 18. Oktober 2000 publiziert

Die Auslagerung betrifft 900 Angestellte. Deren Übernahme durch eine künftige Unterhaltsfirma ist Gegenstand von Verhandlungen, sagte Swisscom-Sprecher Christian Neuhaus am Mittwoch (18.10.) zu einem Entscheid der Konzernleitung vom Vortag.

Die Swisscom erwarte durch die Übertragung des Aufgabenbereichs beträchtliche Einsparungen. Wieviel der Unterhalt des Festnetzes bisher kostete, sagte Neuhaus nicht.

Konzentration auf Kernkompetenzen

Wann die Auslagerung vollzogen wird, ist noch unklar. Die Swisscom rechnet mit 2001 oder später, wie Neuhaus erklärte. Die 900 Arbeitsplätze, die ausgelagert werden, sind Teil des bis 2003 angekündigten Abbaus von 3'000 Stellen.

Projektierung, Bau und Unterhalt des Festnetzes gehörten nicht zum Kerngeschäft des Konzerns, hiess es weiter. Die Swisscom werde sich auf Planung, Steuerung und Management des Telekommunikations-Netzes beschränken.

swissinfo und Agenturen

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

Diskutieren Sie mit!

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?

Newsletter
Ihr Abonnement konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuchen Sie es erneut.
Fast fertig... Wir müssen Ihre E-Mail-Adresse bestätigen. Um den Anmeldeprozess zu beenden, klicken Sie bitte den Link in der E-Mail an, die wir Ihnen geschickt haben.

Entdecken Sie wöchentlich unsere attraktivsten Reportagen

Jetzt anmelden und Sie erhalten unsere besten Geschichten kostenlos in ihren Posteingang.

Unsere SRG Datenschutzerklärung bietet zusätzliche Informationen zur Datenbearbeitung.