Navigation

Swisscom und Commerce One bauen elektronischen Marktplatz auf

Um der wachsenden Nachfrage nach einfachen e-Commerce- Lösungen zu entsprechen, baut Swisscom mit der amerikanischen Commerce One einen gemeinsamen elektronischen Marktplatz auf. Er soll Drehscheibe für Handelspartner werden.

Dieser Inhalt wurde am 17. Januar 2000 - 09:16 publiziert

Um der wachsenden Nachfrage nach einfachen e-Commerce- Lösungen zu entsprechen, baut Swisscom mit der amerikanischen Commerce One einen gemeinsamen elektronischen Marktplatz auf. Dies schaffe zehn neue Arbeitsplätze, wie Sprecher Josef Huber am Montag (17.01.) auf Anfrage sagte.

Der neue elektronische Marktplatz sei eine Drehscheibe für Business-to-Business-Handelspartner, heisst es in in einer Mitteilung der Swisscom von Montag (17.01.) . Er ermögliche Käufern wie Lieferanten dank standardisierter Kataloge und automatisierten Abläufen sichere und schnelle Transaktionen. Dies erlaube Kosteneinsparungen.

Das neue Angebot der Swisscom wird ab Mitte Jahr angeboten, skizziert Huber den Zeitplan. Es richte sich an Unternehmen und gehöre nicht zum Angebot von Blue Window. Der Aufbau des On-Line- Marktplatzes koste "einen einstelligen Millionenbetrag". Dadurch werden zehn Stellen geschaffen. Die Schweizer Drehscheibe werde Teil des globalen Handelsnetzes von Communication One sein.

Erster Kunde sei die eigene Einkaufsorganisation, was Swisscom "signifikante Kosteneinsparungen" bringen soll, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Für die künftig via Internet bezogenen Güter, zum Beispiel aus dem Informatikbereich, rechnet Huber mit "etwa zehn Prozent tieferen Beschaffungskosten". Vorerst steht der Dienst Grosskunden zur Verfügung. Später soll er gezielt für Branchen und kleinere und mittlere Unternehmen ausgebaut werden.

Commerce One, die Lieferantin der Software für das neue Swisscom Angebot, gehört zu den boomenden Internetfirmen Kaliforniens. Das rasche Wachstum brachte bisher rote Zahlen, doch soll laut Firmenmitteilung im nächsten Jahr die Gewinnzone erreicht werden.

SRI und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Diskutieren Sie mit!

Mit einem SWI-Account erhalten Sie die Möglichkeit, Kommentare auf unserer Webseite sowie in der SWI plus App zu erfassen.

Login oder registrieren Sie sich hier.