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Swisscom will Immobilien verkaufen

Der Telekommunikationskonzern Swisscom will einen Teil seines umfangreichen Immobilienbesitzes verkaufen. Das Unternehmen begründet seine Pläne mit dem Umstand, dass die Immobilien nicht zum Kerngeschäft der Swisscom gehörten.

Dieser Inhalt wurde am 14. Januar 2000 - 10:27 publiziert

Der Telekommunikationskonzern Swisscom will einen grösseren Teil seines umfangreichen Immobilienbesitzes in der Schweiz verkaufen. Das Unternehmen begründete seine Pläne am Freitag (14.01.) mit dem Umstand, dass die Immobilien nicht zum Kerngeschäft der Swisscom gehörten. Die Reduktion von Arbeitsplätzen, reduzierte Flächen pro Arbeitsplatz wie auch neue Technologien führten zudem zu einem weiter sinkenden Platzbedarf.

160 besonders attraktive Liegenschaften

Per Anfang 1998 hatte Swisscom bereits ihre Immobilien mit einem Gesamtwert von 2,4 Milliarden Franken (Stand Ende 1998) in zwei 100-prozentige Tochtergesellschaften eingebracht. Die grössere Swisscom Immobilien AG verfügt derzeit über rund 1'800 Betriebsliegenschaften in der Schweiz. Rund 160 Liegenschaften, die sich auf Grund ihrer attraktiven Lage oder Ausstattung speziell zum Verkauf oder zur Vermietung eignen, wurden in der Swisscom Immobilien Invest AG zusammengefasst.

Nach Aussagen von Swisscom-Sprecher Sepp Huber sind es denn auch primär die Liegenschaften der Swisscom Immobilien Invest AG, die zum Verkauf stehen. Es sei nicht ausgeschlossen, dass auch Liegenschaften verkauft und gleichzeitig für den eigenen Gebrauch wieder gemietet würden.

Wie die Swisscom am Freitag weiter bekannt gab, will sie künftig durch eine nach eigenen Angaben optimierte Bewirtschaftung die Kosten für das Management der Immbobilien reduzieren.

Finanzwelt zufrieden

Die Swisscom-Aktien eröffneten am Freitag an der Schweizer Börse (SWX) deutlich über dem Vortagesschluss. Von Analysten wurde der Kursgewinn eindeutig auf den anvisierten Immobilienverkauf zurückgeführt. In der ersten halben Stunde des SWX-Handels legten die Swisscom-Titel 2,9 Prozent auf 611 Franken zu. Der SMI-Index stieg in der gleichen Zeit 0,9 Prozent an.

SRI und Agenturen

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