Teuerung bleibt tief

Die Inflation soll 2001 in der Schweiz wesentlich tiefer liegen. Do not publish as copyright information is not clear

Die Ökonomen der CS rechnen für dieses Jahr mit einem deutlichen Rückgang der Inflation in der Schweiz. Die durchschnittliche Jahres-Teuerung dürfte 0,9% betragen. Gründe seien Basiseffekte durch die starke Verteuerung der Ölpreise im Vorjahr und die nur moderaten Mietzins-Erhöhungen.

Dieser Inhalt wurde am 25. April 2001 - 19:08 publiziert

Weil der Hypothekarzins jüngst wieder gesenkt wurde, geht das Economic Research der Credit Suisse (CS) von geringeren Preiseffekten bei den Mietzinsen aus als ursprünglich erwartet.

Die Mieten gewichten in der Schweiz stark, wenn der Landesindex der Konsumentenpreise festgelegt wird. Einen Fünftel machen sie aus. Da diese Mieten, wegen der Hypothekarzins-Senkung kürzlich, nicht stark steigen dürften, werde dies zu einer spürbaren Verlangsamung des gesamten Preis-Auftriebs führen.

Telefon runter - Gesundheit rauf

Der anhaltende Preiswettbewerb im Telekom-Sektor führe mittlerweile wieder zu sinkenden Tarifen für die Nachrichtenübermittlung. Dieser Trend werde sich weiterhin inflationsdämpfend auswirken.

Bei den Gesundheitskosten allerdings, scheint kein Kraut gegen den Teuerungsschub zu wachsen. Dazu kommt, dass der Tarif des stark von der öffentlichen Hand subventionierten öffentlichen Verkehrs steigen wird. Hier erwarten die CS-Ökonomen Erhöhungen der sogenannten administrierten, das heisst durch die "öffentliche Hand" bestimmten, Preise.

Die Ökonomen erwarten dank den verbesserten Aussichten auf eine tiefe Inflation, mehr geldpolitischen Handlungs-Spielraum für die schweizerische Nationalbank. Die Bankökonomen rechnen deshalb mit einer Senkung des Zielbands für den Drei-Monats-Libor um 25 Basispunkte auf 2,5 bis 3% noch im zweiten Quartal.

swissinfo und Agenturen

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