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Trend zum Velohelm stagniert

38 Prozent der Velofahrer sind mit Helm unterwegs. Gemäss der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) konnte die Helmtragquote seit 2006 nicht mehr gesteigert werden.

Dieser Inhalt wurde am 09. Juli 2008 - 14:45 publiziert

2007 und 2008 betrug die Helmtragquote 38%. Bis 2006 war die Helmtragquote stetig gestiegen: Von 14% im Jahr 1998 auf 39% im Jahr 2006.

Die Helme würden immer öfter für Fahrten zur Schule und zur Arbeit benutzt.

Im Tessin werden Velohelme häufiger aufgesetzt (51%) als in der Romandie (35%) und in der Deutschschweiz (38%).

Ein generelles Helm-Obligatorium kommt für die bfu nicht in Frage. Ein solches könnte sich kontraproduktiv auswirken, weil die gesellschaftliche Akzeptanz nicht gegeben sei.

Anders bei den Kindern: Obwohl bereits jedes zweite Kind bis 14 Jahre einen Helm trägt, fordert die bfu für die jüngsten Radfahrer ein Velohelm-Obligatorium. Kinder seien beim Velofahren einem höheren Unfallrisiko ausgesetzt als Erwachsene.

Die Velounfälle machen gemäss Suva 29% der Verkehrsunfälle aus. Zwischen 1987 und 2005 nahm die Zahl der Velonunfälle mit 72% stark zu. Dies ist gemäss der Suva namentlich auf den Boom des Mountainbikes zurückzuführen.

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