Türkei-Armenien: Schweiz vermittelt Roadmap

Die Türkei und Armenien haben am Mittwoch unter Vermittlung des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) einen Fahrplan zur Normalisierung ihrer bilateralen Beziehungen unterschrieben.

Dieser Inhalt wurde am 23. April 2009 - 09:20 publiziert

Die Türkei und Armenien hätten intensiv daran gearbeitet, ihre bilateralen Beziehungen zu normalisieren und sie in einem gutnachbarschaftlichen Geist und gegenseitigem Respekt zu entwickeln, heisst es in einer Mitteilung des EDA.

Damit würden Friede, Sicherheit und Stabilität in der gesamten Region gefördert. Das Abkommen biete die Basis für eine positive Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern.

Die Schweiz vermittelt seit Monaten auf Wunsch der Türkei und Armenien. Die beiden benachbarten Länder hatten ihre Beziehungen 1993 wegen dem Konflikt zwischen Armenien und Aserbeidschan um die Region Berg-Karabach abgebrochen. Einen weiteren Streitpunkt zwischen den Ländern bildet die Anerkennung des Massakers 1915 an Armeniern im Osmanischen Reich.

Die Schweizer Aussenministerin Micheline Calmy-Rey hatte anfangs April erstmals bestätigt, dass die Schweiz als Vermittlerin im Konflikt zwischen der Türkei und Armenien auftritt.

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