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UBS: Konjunkturstütze Konsum auf Talfahrt

Die Konjunkturabschwächung drückt langsam auch auf den privaten Konsum durch. Der von der Grossbank UBS monatlich errechnete Konsumindikator sank im November so stark wie seit 2001 nicht mehr.

Der UBS-Konsumindikator fiel im November von 1,32 auf 0,96 und damit auf den tiefsten Stand seit März 2005. Im Oktober war der Indikator erstmals seit April 2006 unter den langjährigen Durchschnitt von 1,50 gesunken.

Ähnlich rasant ging es letztmals im Jahre 2001 nach dem Platzen der Internetblase nach unten.

Auf eine nachlassende Konsumneigung deuteten auch die um mehr als 16% gesunkenen Käufe von Neuwagen hin. Nach unten zeigten ausserdem die Kreditkartenumsätze. Auf dem jetzigen Niveau signalisiert der Konsumindikator aber nach wie vor ein Wachstum des privaten Konsums.

Die UBS geht davon aus, dass der private Konsum als mit Abstand wichtigste Komponente des Bruttoinlandprodukts (BIP) 2009 bloss noch um 0,5% zunehmen wird, nach voraussichtlich 1,8% im laufenden Jahr.

Die UBS-Ökonomen sind damit deutlich weniger zuversichtlich als das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco), das in der jüngsten Prognose noch von einer Zunahme des privaten Konsums von 1,2% im Jahr 2009 ausging.


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