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UBS darf 'faule Papiere' nicht zurückkaufen

Diese Woche wurde bekannt, dass die UBS interessiert wäre, ihre 'toxischen Papiere', die ihr die Nationalbank während ihrer Krise abgekauf hatte, zurück zu kaufen. Laut Nationalbank ist dies jedoch im Moment "absolut kein Thema".

Dieser Inhalt wurde am 03. Oktober 2009 - 11:51 publiziert

Vor einem Jahr war ein Fonds geschaffen worden, um die UBS zu retten: Als die Lage im Oktober 2008 für die UBS kritisch wurde, war die Schweizerische Nationalbank (SNB) bereit, um eine Lösung vorzulegen.

Sie übernahm von der UBS faule und illiquide Papiere. Auch der Bund stand bereit und polsterte das Eigenkapital der UBS mit 6 Mrd. Franken auf.

Diese Massnahmen waren am 16. Oktober 2008 der Öffentlichkeit präsentiert worden und hatte viel Kritiken hervorgerufen ('To Big to Fail'-Diskussionen).

Seit einiger Zeit signalisiert die UBS Interesse am Rückkauf der ausgelagerten faulen Wertpapiere. Laut SNB-Direktoriumsmitglied Thomas Jordan belaufen sich die Risiken derzeit auf 25,5 Mrd. Dollar.

Für ihn ist jedoch ein Rückkauf zur Zeit "absolut kein Thema", wie er im Wirtschaftsmagazin Trend von Schweizer Radio DRS sagte.

Bei der Schaffung des Fonds vor einem Jahr waren es noch 35 Mrd. Dollar gewesen. Inzwischen sei ein Teil der Papiere fällig und zurückbezahlt worden, was zu einem "grösseren Cashflow" geführt habe, so Jordan. Zudem seien Wertberichtigungen vorgenommen worden.

Jordan machte aber deutlich, dass die SNB den Fonds auch weiterhin "nach Plan" bewirtschaften und liquidieren werde. Die Risiken sollten über die nächsten Jahre weiter reduziert werden.

Die Wahrscheinlichkeit, dass dies für die SNB ein Verlustgeschäft wird, bezifferte Jordan auf 50%.

swissinfo.ch und Agenturen

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