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UBS segelt auf Erfolgskurs

UBS erfolgreich am Wind.

(Keystone)

Die grösste Bank der Schweiz verzeichnet das zweitbeste Resultat ihrer Firmengeschichte.

Die UBS hat im letzten Jahr den Gewinn auf 6,385 (Vorjahr: 3,535) Mrd. Fr. gesteigert. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Zunahme um 80%.

Wie die Bank bekannt gibt, resultiert für das vierte Quartal 2003 ein Gewinn von 1,859 Mrd. Franken. Vor Goodwill-Abschreibungen und bereinigt um finanzielle Sonderfaktoren steigerte die Bank den Gewinn gegenüber dem Vorjahr somit um 33%.

Im entsprechenden Vorjahresquartal war es wegen Sonderabschreibungen noch ein Verlust von 101 Mio. Fr. gewesen. Damit hat die Bank auch die Erwartungen der Analysten übertroffen

Da die UBS international Marktanteile gewonnen und dank diszipliniertem Kosten- und Kapitalmanagement eine hohe Eigenkapital-Rendite erzielt habe, könne eine Rekord-Dividende ausgeschüttet werden, hiess es weiter.

Der Verwaltungsrat der UBS schlägt der Generalversammlung vom April eine Dividende von 2,60 Fr. pro Aktie vor. Dies ist knapp ein Drittel mehr als im Vorjahr.

Aktienrückkauf

Nebst der hohen Dividende will der Verwaltungsrat als weiteres Geschenk und "wegen der anhaltend starken Kapitalisierung der UBS" ein neues Aktienrückkaufs-Programm lancieren.

Die Limite liegt bei maximal 6 Mrd. Franken. Bis 5. März 2004 läuft noch ein Programm für einen Aktienrückkauf in Höhe von maximal 5 Mrd. Franken.

Besseres Umfeld und Sparkurs

"Sehr erfreut" zeigte sich UBS-CEO Wuffli an der Bilanzmedienkonferenz über die Zahlen des Geschäftsjahres 2003.

"2003 war ein überraschend gutes Jahr für die Finanzbranche - und ein hervorragendes Jahr für die UBS", kommentierte Peter Wuffli das Ergebnis.

Wuffli führt das Ergebnis denn auch auf ein zunehmend besseres Umfeld an den Märkten sowie auf den rigorosen Sparkurs der Bank zurück.

Im vergangenen Jahr wurde der Personalbestand bei der Schweizer Grossbank um 5% auf 65'929 Beschäftigte reduziert. In der Schweiz wurden über 1300 Stellen gestrichen.

Auch David Hussey, Analyst bei Baclays Stockbrokers, bezeichnete das Ergebnis bei der UBS als äusserst gut: "2003 war ein ausserordentlich starkes Jahr für die UBS", sagte er gegenüber swissinfo.

Weiterer Zukauf

Wie UBS weiter bekanntgibt, übernimmt sie von der französischen Credit Lyonnais den in Grossbritannien tätigen Vermögensverwalter Laing & Cruickshank Investment Management. Der Kaufpreis beträgt rund 367 Mio. Franken.

Durch die Übernahme erhöhe sich das auf dem britischen Markt verwaltete Vermögen um 5 Mrd. Pfund, wie UBS am Dienstag mitteilte.

Damit sei die UBS künftig einer der führenden Anbieter in der britschen Vermögensverwaltungsbranche.

Für die UBS sei die Übernahme von Laing & Cruickshank ein weiterer Schritt im systematischen Ausbau des europäischen Vermögensverwaltungs-Geschäfts, schreibt die Grossbank. Allein 701 Mrd. Franken sind es im Wealth-Management.

Insgesamt verwaltet UBS ein Vermögen von 2209 Mrd. Franken.

swissinfo und Agenturen

In Kürze

Das verwaltete Vermögen des grössten Vermögensverwalters der Welt wurde per Ende Jahr um 8% auf 2209 Mrd. Franken gesteigert.

Der Neugeldzufluss lag für das ganze Jahr bei 61,6 Mrd. Franken, gegenüber 36,9 Mrd. Franken im Vorjahr.

Davon flossen 50,8 Mrd. Franken (Vorjahr 36,2 Mrd.) bei den Einheiten der Vermögensverwaltung.

Der Geschäftsertrag blieb 2003 praktisch unverändert bei 33,97 Mrd. Franken (34,12 Mrd. im Jahr 2002).

Finanzielle Sonderfaktoren für das Jahr 2003:

Gewinn nach Steuern von 2 Mio. Franken (vor Steuern 161 Mio. Franken) aus dem Verkauf des Clearing-Geschäftes von Wealth Management USA.

Für das Jahr 2002:

Im vierten Quartal: Abschreibung von 953 Mio. Franken nach Steuern (1234 Mio. Franken vor Steuern) für die nicht mehr verwendete Marke PaineWebber.

Im vierten Quartal: Gewinn nach Steuern von 60 Mio. Franken aus dem Verkauf der Klinik Hirslanden.

Im ersten Quartal: Gewinn nach Steuern von 125 Mio. Franken aus dem Verkauf der Privatbank Hyposwiss.

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