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Ungewollter Schuss beim Wachdienst

In der Schweizer Armee hat sich in Obwalden ein weiterer Fall einer ungewollten Schussabgabe während des Wachtdienstes mit durchgeladener Waffe ereignet.

Dieser Inhalt wurde am 17. September 2008 - 19:01 publiziert

Der Vorfall ereignete sich letzte Woche auf dem Schiessplatz von Glaubenberg Obwalden. Silvia Schenker, Sprecherin der Militärjustiz, bestätigte am Mittwoch einen Bericht von "News" und ".ch".

Es handelt sich um den fünften Fall einer ungewollten Schussabgabe während des Wachtdienstes mit durchgeladener Waffe.

Das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) sieht keinen Grund, von seinem Wachbefehl abzurücken. Aber alle Vorfälle würden analysiert.

Seitens des Parlaments rechtfertigt Bruno Zuppiger, Präsident der nationalrätlichen Sicherheitskommission, diesen Befehl. Laut dem Zürcher von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) sollten Soldaten im Stande sein, mit durchgeladener Waffe Wache zu stehen.

Anders sieht es Renate Amstutz, Direktorin beim Schweizerischen Städteverband. Für durchgeladene Waffen müsse es einen sehr guten Grund geben, denn die Gefahr für die Bevölkerung sei gross.

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