Unwetterschäden bei 800 Mio. Franken

Auf rund 800 Mio. Franken werden die materiellen Schäden der Unwetter vom Oktober geschätzt. Keystone

Nach einer ersten detaillierten Schadensbilanz aus dem Wallis, haben die Unwetter im Oktober in der Schweiz Schäden von schätzungsweise 800 Mio. Franken angerichtet. Aus dem Tessin liegen erst die Schätzungen der Privat-Versicherer vor.

Dieser Inhalt wurde am 09. November 2000 - 16:24 publiziert

Aufgrund einer ersten Übersicht belasten die Unwetterschäden die öffentliche Hand mit etwa 350 Mio. Franken. Es geht dabei um Schäden an Einrichtungen der Gemeinden, Bürgergemeinden und des Kantons. Darunter fallen Strassen, Wälder, Flussläufe und öffentliche Gebäude.

600 Mio. Franken Schaden im Wallis

Die Walliser Regierung rechnet, dass der Bund rund 200 Mio. Franken oder etwa 60 Prozent der gesamten Summe übernehmen wird. Die Walliser Regierung geht davon aus, dass der Bundesrat demnächst Entscheide über die Deckung der Unwetterschäden fällen wird.

Zur gesamten Schadensumme müssen jene rund 140 Millionen Franken hinzugerechnet werden, welche die Privat-Versicherungen an Gebäuden und Mobiliar ermittelt haben. Der Gesamtschaden im Wallis dürfte demnach zwischen 500 und 600 Mio. Franken betragen.

Tessin noch unklar

Im Tessin, das vom Hochwasser ebenfalls schwer betroffen war, lagen am Donnerstag (09.11.) noch keine Schadensschätzungen vor. Die Privat-Versicherungen rechnen in der Südschweiz mit gedeckten Schäden von gut 150 Mio. Franken. Hinzu kommen auch hier die ungedeckten Schäden an öffentlichen Einrichtungen und an Kulturen. Allgemein wird mit über 200 Mio. Franken Schaden gerechnet.

swissinfo und Agenturen

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