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US-Zinssenkung: Vorerst keine Auswirkungen in der Schweiz

Geschäftiges Treiben am "New York Stock Exchange".

(Keystone)

Die Zinssenkung in den USA entspricht den Erwartungen, sagte UBS-Ökonom Hanspeter Hausherr am Dienstagabend (20.03.). Die Schweizerische Nationalbank (SNB) dürfte bei ihrem Zinsentscheid am Donnerstag das Zielband unverändert lassen.

Mit Blick auf die Konjunktur-Abschwächung in den USA hat die amerikanische Notenbank am Dienstag erneut ihre Leitzinsen um 0,5 Prozent gesenkt. Der Leitzins für die kurzfristige Geldbeschaffung der Privatbanken, die Federal Funds Rate, wurde von 5,5 Prozent auf 5,0 Prozent ermässigt. Dies ist der niedrigste Stand seit dem 30. Juni 1999.

Auf die Geldpolitik der Notenbanken in Europa dürfte der Zinsschritt keine Auswirkungen haben, erklärte Hausherr weiter. In Europa sei die Konjunktur - anders als in den USA - trotz einer Abschwächung nach wie vor robust.

Allenfalls im zweiten Quartal 2001 könnte die Europäische Zentralbank die Zinsen um einen Viertel Prozentpunkt senken. Die SNB dürfte sich laut Hausherr diesem Schritt anschliessen, um eine Franken-Aufwertung zu verhindern.

"Mit einer Zinssenkung um 0,5 Prozent liegen die USA richtig im Markt. Sie signalisieren damit, dass sie nicht nur auf die Börse schauen", fügte der UBS-Ökonom hinzu. Hausherr rechnet damit, dass die US-Notenbank bis Mitte 2001 ihre Zinsen in zwei Schritten nochmals um total 0,5 Prozent senken wird. Dann dürfte vorerst Ruhe an der Zinsfront einkehren.

swissinfo und Agenturen

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