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Vermögen der Anlagestiftungen um 15,7 Prozent auf über 47 Milliarden Franken angestiegen

Die grossen Anlagestiftungen der Schweiz haben 1999 ihre Vermögen um 15,7 Prozent auf 47,1 Milliarden Franken erhöht. Sie erzielten damit wiederum deutlich höhere Zuwachsraten als die meisten inländischen Pensionskassen.

Dieser Inhalt wurde am 11. Februar 2000 - 10:06 publiziert

Die grossen Anlagestiftungen der Schweiz haben 1999 ihre Vermögen um 15,7 Prozent auf 47,1 Milliarden Franken erhöht. Sie hätten damit wiederum deutlich höhere Zuwachsraten als die meisten inländischen Pensionskassen erzielt, teilte die Konferenz der Geschäftsführer der Anlagestiftungen (KGAST) am Freitag (11.02.) mit.

Den grössten Zuwachs verzeichneten die Anlagegruppen der Bereiche Aktien Ausland mit einem Plus von 53,6 Prozent sowie die Obligationen Ausland mit einen Plus von 28,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Aktien Schweiz legten laut der Konferenz der Geschäftsführer der Anlagestiftungen KGAST um 22,3 Prozent zu, die BVG-konformen Mischvermögen um 18,3 Prozent.

Die absolut grössten Sondervermögen sind die BVG-Mischvermögen, die Aktien Schweiz und die Aktien Ausland mit je über elf Milliarden Franken.

Es habe sich wiederum gezeigt, dass die Pensionskassen ihre Anlage-Verantwortung gerne an die professionell geführten Anlagestiftungen delegierten, insbesondere, wenn die internationalen Börsen volatil seien, schreibt die KGAST am Freitag. Die Anlagestiftungen hätten in einem schwierigen Anlageumfeld einmal mehr gezeigt, dass sie bei verhältnismässig geringen Kosten Spitzenwerte bei der Performance erzielten.

Es sei damit der Beweis erbracht, dass mit klar strukturierten und gut diversifizierten Portefeuilles für die angeschlossenen Mitstifter Mehrwert erwirtschaftet werden könne, der schliesslich auch den Destinatären der Pensionkassen zugute komme.

Mitglieder des Zweckverbandes KGAST sind acht mit Banken und Versicherungsgesellschaften zusammenarbeitende Anlagestiftungen. Es sind dies unter anderem die Stiftungen der Grossbanken Credit Suisse und UBS, der Kantonalbanken und einiger Privatbanken sowie der Versicherungen Zürich, Basler und Winterthur. Sie bieten allen steuerbefreiten Schweizer Personalvorsorgeeinrichtungen die gemeinsame Vermögensanlage im Rahmen von Sondervermögen an. Die der KGAST angeschlossenen Anlagestiftungen sind direkt der Aufsicht des Bundesamtes für Sozialversicherung unterstellt.

SRI und Agenturen

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