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Vitaminkartell: Roche und BASF drohen neue Geldbussen

Mehrere internationalen Pharmakonzerne, darunter die Basler Roche und die deutsche BASF, müssen gemäss Samstagausgabe der "Berliner Zeitung" wegen verbotener Preisabsprachen bei Vitaminpräparaten erneut mit hohen Geldstrafen rechnen.

Dieser Inhalt wurde am 29. Juli 2000 - 12:23 publiziert

Die Konzerne waren im letzten Jahr bereits in den USA und Kanada zu Milliarden-Geldstrafen verurteilt worden, wovon die Roche 500 Mio. Dollar bezahlen musste.

Zu den verutrteilten Unternehmen gehörten neben BASF und Roche unter anderem auch der deutsch-französische Konzern Aventis mit seiner Tochter Rhône-Poulenc sowie die Firmen Merck und Degussa.

Nun werde in Australien und Japan gegen die Konzerne Roche und BASF ermittelt, berichtete die "Berliner Zeitung" am Samstag (29.07.) unter Berufung auf einen Sprecher von Roche.

Die Konzerne seien zudem auch von der Europäischen Union bereits wegen verbotener Preisabsprachen verwarnt worden, meldete die Zeitung weiter. Die Firmen müssten nun innerhalb von neun Wochen zu den Vorwürfen Stellung nehmen.

swissinfo und Agenturen

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