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Von Balair zu Belair

Der ehemalige Swissair-CEO Beat Schär wird neuer Belair-Chef. Keystone

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt hat die Betriebsbewilligung für die Belair Airlines AG erteilt. Die Tage der Balair sind damit gezählt.

Dieser Inhalt wurde am 02. November 2001 - 20:25 publiziert

Die Belair ist die neue Charterflug-Gesellschaft des Reisekonzerns Hotelplan. Die Fluglinie nimmt den Betrieb bereits am Samstag auf. Zum Belair- Geschäftsführer wurde der ehemalige Swissairmann Beat Schär ernannt.

Vorerst betreibt die Gesellschaft zwei Boeing-757-ER. Für den nächsten Sommerflugplan soll ein weiteres Langstrecken-Flugzeug die Flotte ergänzen.

Hotelplan will 60% ihres Charterfluggeschäftes mit Belair abwickeln, die übrigen 40% werden mit bisherigen Partnern, wie Crossair oder Lauda Air bestritten.

Der aktuelle Buchungsstand sei gegenüber dem Vorjahr zwar leicht reduziert. Mittelfristig bleibe Tourismus jedoch ein Wachstumsmarkt, zeigte sich der Geschäftsleiter der Hotelplan Swiss Group, Walter Güntensperger, optimistisch.

Ende für Balair

Insgesamt 120 Personen, 34 Piloten, 76 Flight Attendants sowie zehn Personen für das Bodenpersonal inklusive fünf Postholders haben Arbeitsverträge erhalten. Flight Attendants würden gleichviel verdienen wie zuvor bei der Balair (eine Swissair-Tochter), Piloten müssten hingegen Lohneinbussen in Kauf nehmen, sagte Beat Schär.

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat am Freitag der neuen Airline die Betriebsbewilligung für ein Jahr erteilt. Gleichzeitig wurde die Betriebsbewilligung für die Balair gelöscht.

Voraussetzung einer Betriebsbewilligung ist laut BAZL unter anderem ein Luftverkehrsbetreiber-Zeugnis. Für das Zeugnis müssten Betrieb und Unterhalt des Unternehmens europäischen Normen entsprechen.

Weitere Bedingung ist der Nachweis "ausreichender Finanzmittel" für den Betrieb während mindestens 24 Monaten und eine Schweizer Mehrheitsbeteiligung an der Firma.

swissinfo und Agenturen

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