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Von der Genossenschaft zum Grossisten

Die FNAC ("Fédération nationale d'achat des cadres") wurde 1954 von zwei Trotzkisten als Genossenschaft gegründet.

Seit 1994 gehört die Buch- und Medienkette zum Imperium der französischen Pinault-Printemps-Redoute Gruppe (PPR). Die erste FNAC-Filiale in der Schweiz wurde im Jahr 2000 in Genf eröffnet.

Die mittlerweile in mehr als 65 Ländern tätige PPR-Gruppe, zu der nebst Nobelmarken wie Gucci und Yves Saint-Laurent auch die Kaufhausketten Printemps und Conforama gehören, verzeichnete für 2002 einen Umsatz von 27,4 Mrd. Euro. Daran steuerte die FNAC 3,54 Mrd. bei.

Die erste Filiale in der Schweiz eröffnete die FNAC im Jahr 2000 in Genf. In Lausanne öffnete sie im November 2002 eine grosse Ladenfläche im Stadtzentrum, im Oktober 2003 folgte die Filiale in Freiburg.

Sonderstellung im Buchmarkt

Die FNAC nimmt im Buchmarkt eine Sonderstellung ein. Das Sortiment und die Leistung ihrer Buchabteilungen gleichen zwar einer traditionellen Sortimentsbuchhandlung, ihr Angebot geht aber weit darüber hinaus - mit CD, DVD, Fotoartikeln und Unterhaltungselektronik.

Laut einer Prognos-Studie zum Schweizer Buchmarkt erreichen die drei sprachregionalen Buchmärkte zusammen ein Umsatzvolumen von gegen einer Milliarde Franken, wovon knapp drei Viertel auf die Deutschschweiz entfallen. Marktführer sind hier Orell Füssli und Phönix.

Die grösste deutsche Buchhandelskette Phönix GmbH, eine Tochter des Douglas Konzerns, hatte die Grossbuchhandlungen Jäggi (Basel) und Stauffacher (Bern) übernommen. Orell Füssli gehört zu 49 Prozent der deutschen Buchhandelsfirma Hugendubel.

swissinfo und Agenturen

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The citizens' meeting

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1968 in der Schweiz