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Vorerst kein Stellenabbau bei der Post

Postchef Ulrich Gygi sieht im Moment keinen "Zwang" zum Personalabbau. Keystone

Der neue Konzernchef der Schweizer Post, Ulrich Gygi, will in den kommenden zwei Jahren keine Stellen abbauen. Er glaube nicht, dass vor 2003 Stellen abgebaut werden müssten, erklärte Gygi.

Dieser Inhalt wurde am 18. September 2000 - 07:14 publiziert

In einem am Montag (18.09.) veröffentlichten Interview der "Aargauer Zeitung" räumte Gygi aber ein, die Post werde bei der Schaffung neuer Stellen selbstverständlich zurückhaltend sein. Ein eigentlicher Einstellungsstopp sei bei der Post hingegen kaum sinnvoll. Gar ein Stellenabbau stehe im Moment nicht zur Diskussion.

Gygi begründete seine Zuversicht bei der Personalplanung für die kommenden beiden Jahre unter anderem mit der gestaffelten Liberalisierung bei der Briefpost.

Die EU will den Markt für Briefe über 50 Gramm erst ab 2003 freigeben. Gygi geht davon aus, dass die Schweiz mitziehen wird und dass die Post danach Marktanteile verlieren wird.

Vorerst profitiert die Post indes von der guten Konjunktur. Im ersten Halbjahr 2000 hat sie 600 neue Stellen geschaffen.

Die Pläne Gygis weichen erheblich von jenen seines Vorgängers Reto Braun ab. Er hatte im Sommer 1999 gesagt, die Post werde bis 2003 voraussichtlich jährlich rund 800 Stellen abbauen.

swissinfo und Agenturen

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