Wachstum nach unten korrigiert

Die gute Konjunktur in der Schweiz ist nicht in Gefahr, sagen die Ökonomen. Keystone

Die Konjunktur in der Schweiz wird sich nach Ansicht führender Ökonomen im laufenden Jahr spürbar abschwächen. Sie haben ihre Prognose für das Wachstum des realen Brutto-Inlandproduktes (BIP) nochmals leicht nach unten revidiert.

Dieser Inhalt wurde am 29. Juni 2001 - 14:03 publiziert

Demnach dürfte die Schweizer Wirtschaft 2001 um rund 2% Prozent wachsen gegenüber 3,4% im Vorjahr. Das geht aus der jüngsten Quartalsumfrage bei 22 Ökonomen im Rahmen des Business Economists' Consensus hervor.

Vorübergehende Konjunkturdelle

Für 2002 haben die Ökonomen ihre Prognose für das BIP-Wachstum dagegen leicht nach oben korrigiert. Auch die mittelfristigen Konjunktur-Aussichten beurteilen sie optimistisch. Die aktuell etwas schwächere Konjunktur dürfte rasch überwunden werden, meinen sie.

Arbeitslosigkeit nimmt ab - Inflation zu

Trotz der konjunkturellen Abkühlung werde die Arbeitslosenquote mit je 1,7 bis 1,8% Prozent im laufenden und nächsten Jahr tief bleiben. Beide Prognosen sind gegenüber der März-Schätzung sogar leicht nach unten korrigiert worden.

Etwas nach oben revidiert haben die Ökonomen dagegen die Inflation. Für 2001 rechnen sie im Schnitt mit einer Jahresteuerung von rund 1,5% und für 2002 mit 1,6%. Keiner der Ökonomen erwartet, dass die Marke von 2% überschritten wird und damit die Preisstabilität gefährdet wäre.

swissinfo und Agenturen

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