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Weniger ausländische Gäste

Leere Betten: In der vergangenen Wintersaison keine Seltenheit.

(Keystone Archive)

Die Übernachtungszahl in Schweizer Hotelbetrieben ist im Winterquartal 2001/2002 um 5,8% auf 7,57 Millionen zurückgegangen.

An die Zahlen des Rekordwinters 2000/2001 habe damit nicht angeknüpft werden können, teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mit.

Schweizer kamen, Ausländer nicht

Während die Zahl der Übernachtungen von Schweizer Gästen bei 3,39 Millionen stagnierte, nahmen die Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland massiv ab. Mit 4,19 Millionen Logiernächten wurden 460'000 Übernachtungen weniger als im Vorjahr gemeldet (-9,9 Prozent).

Besonders deutlich war der Rückgang von Gästen aus Übersee. Mit 659'000 Logiernächten wurden 122'000 oder 16% weniger Übernachtungen gezählt. Vor allem Gäste aus den USA (-122'000/-16%) und Japan (-24'000/-33%) waren für diesen Rückgang verantwortlich. Hingegen kamen diesen Winter mehr Gäste aus China.

Aus dem europäischen Ausland wurden diesen Winter 3,53 Mio. Logiernächte gezählt. Dies entspricht einem Rückgang von 338'000 Übernachtungen (-8,8%). Die stärkste Abnahme wurde bei Gästen aus Deutschland (-222'000/-14%) und Grossbritannien (-41'000/-7,4%) verzeichnet. Mehr Gäste kamen hingegen aus Russland (+8300/+13 Prozent) und den Niederlanden (+4800/+1,8%).

Wallis als Ausnahme

Vom Abwärtstrend waren mit Ausnahme des Kantons Wallis alle übrigen Tourismus-Regionen betroffen, am stärksten Graubünden (-193'000/-8,4%), Zürich (-77'000/-10%), das Berner Oberland (-66'000/-7,6%) und die Innerschweiz (-45'000/-8%).

Die grössten Einbussen mussten die Bergkurorte und die Städte Basel, Bern, Genf, Lausanne und Zürich hinnehmen.

Terror, starker Franken und Schneemangel

Für den Rückgang macht das BFS die ungünstige Wirtschaftslage, den starken Franken und den Schneemangel im Januar verantwortlich. Auf die Nachfrage aus Übersee hätten sich vor allem die Anschläge vom 11. September und die Wirtschaftskrise in Japan negativ ausgewirkt.

swissinfo und Agenturen

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