Widmer-Schlumpf für elektronischen Pass

Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf kämpft für die Einführung des biometrischen Passes. Der hohe Sicherheitsstandard des Schweizer Passes und die Reisefreiheit müssten auch in Zukunft gewährleistet sein, sagte die Justizministerin.

Dieser Inhalt wurde am 23. März 2009 - 13:58 publiziert

Das Volk stimmt am 17. Mai darüber ab, ob ein Ausweis eingeführt werden soll, der Personendaten auch elektronisch speichert. Ein überparteiliches Komitee hat dagegen das Referendum ergriffen.

Die Linke ist gegen mehr staatliche Kontrollen der Bürgerinnen und Bürger. Die Rechte stösst sich daran, dass die neuen Ausweisdokumente der Schweiz von den USA und der EU aufgezwungen worden seien.

Bundesrätin Widmer-Schlumpf legte an einer Medienkonferenz auf dem Flughafen Bern- Belpmoos dar, weshalb auch die Schweiz biometrische Pässe einführen müsse. Über 50 Staaten stellten schon heute so genannte E-Pässe aus.

In Übereinstimmung mit internationalen Vorgaben speichern diese Pässe die Personalien auch elektronisch. Das Foto und zwei Fingerabdrücke werden auf einem Datenchip abgelegt. Schengen-Staaten sind seit 2006 verpflichtet, nur noch E-Pässe auszustellen. Das ist auch für die Schweiz massgebend.

Die Einführung des Schweizer E-Passes ist auch Voraussetzung dafür, dass Schweizerinnen und Schweizer weiterhin ohne Visum in und durch die USA reisen können.

swissinfo und Agenturen

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