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Wieder "Phase Rot"

Am Dienstag stauten sich Lastwagen und Personenwagen am Gotthard-Südportal.

(Keystone)

Die Tessiner Polizei hat am Dienstagnachmittag die "Phase Rot" ausgerufen. Die Camionneure mussten sich bis zu acht Stunden vor dem Gotthardtunnel gedulden.

Vor Airolo hatte sich ein 15 Kilometer lange Blechschlange gebildet. Nicht nur die Camionneure waren blockiert. Auch der Personenverkehr kam nicht weiter. Die PW standen bis zu vier Stunden im Stau. Um ein grösseres Chaos zu verhindern, rief die Tessiner Strassenpolizei um 15.15 Uhr die "Phase Rot" aus.

"Diesmal werden wir die Lastwagen bis Mittwochmittag blockieren", sagte Silvano Stern von der Tessiner Strassenpolizei. Er sprach von chaotischen Verhältnissen. Auf der A2 in der Leventina bildeten sich lange Rückstaus.

Bereits am Morgen hatten sich die Lastwagen vor dem Gotthard auf 13 Kilometern Länge gestaut. Bis am Mittag kam es aber nur zu leichten Behinderungen des Personenverkehrs. Am Nachmittag brach der Verkehr jedoch zusammen. Vor dem Tunnel sassen nach Polizeiangaben rund 750 Lastwagen fest.

Auch auf der San-Bernardino-Route mussten die Camionneure bis zu vier Stunden warten. Sie waren bereits am Dienstagmorgen per Radio aufgerufen worden, die Gotthardachse zu vermeiden. Während der "Phase Rot" ist es den Lastwagenfahrern verboten, die Schweiz über die Gotthardroute zu durchqueren.

swissinfo und Agenturen

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