Wintereinbruch in der Südschweiz: Lage normalisiert sich

Der Winter hat früh im Süden der Schweiz zugeschlagen. Doch die Lage "normalisiert" sich. Keystone

Noch sind einzelne Tessiner Gemeinden ohne Strom. Unterbrochen sind noch die Bernina- und Simplonbahnstrecke. Die am Montag vorübergehend gesperrten Nord-Süd-Achsen am Gotthard und am San Bernardino sind schneebedeckt, jedoch normal befahrbar.

Dieser Inhalt wurde am 07. November 2000 - 19:40 publiziert

Immer noch warteten am Dienstagvormittag (07.11.) auf der Gotthard-Route 400 Camions auf ihre Abfertigung in Richtung Italien. In der Nacht kamen die Lastwagen, die am Montag vor dem Nordportal des Gotthard-Tunnels im Schnee festgesessen waren, nach und nach in den Süden. In Chiasso bildete sich in der Folge ein Rückstau von rund 200 Camions.

Simplon-Eisenbahn-Linie unterbrochen, Gotthard normal

Der frühe Wintereinbruch führte auch zu Behinderungen bei den Eisenbahnen. Nach einem Erdrutsch auf der Südseite des Berninapasses konnte die Rhätische Bahn (RhB) den Betrieb am Dienstagmorgen vorerst noch nicht aufnehmen. Die Bahnlinie bleibt bis auf weiteres unterbrochen.

Weiterhin unterbrochen ist die Simplonlinie. Laut Schweizerischer Bundesbahn, SBB musste die Simplonbahn am Montag den Betrieb auf der italienischen Seite wegen akuter Erdrutschgefahr einstellen. Normal verkehrten die Züge hingegen wieder auf der Gotthardlinie, wo es am Montag ebenfalls zu Behinderungen gekommen war.

swissinfo und Agenturen

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