Winterthur Versicherungen schaut nach Italien

Als möglicher italienischer Partner der Winterthur ist der fünftgrösste Versicherer im Gespräch. Keystone Archive

Die Winterthur Versicherungen möchten ihr Engagement in Italien verstärken. Dazu hält die zum Finanzkonzern Credit Suisse Group gehörende Gruppe Ausschau nach einem Partner oder einer Akquisition.

Dieser Inhalt wurde am 28. Mai 2001 - 15:38 publiziert

"Italien stellt für uns ein strategischer Markt dar", bestätigte Winterthur-Sprecherin Maya Grollimund am Montag (28.05.).

In einem Interview mit der italienischen Wirtschaftszeitung "Il Sole 24 Ore" hatte Manfred Broska, Leiter des Nichtleben-Geschäftes bei der Winterthur, gesagt, dass der Konzern Möglichkeiten für eine Partnerschaft mit mittleren oder grösseren italienischen Versicherern abkläre.

Der fünftgrösste Versicherer in Italien, La Fondiaria, biete aus der Sicht der Winterthur einige interessante Eigenschaften und sei ein möglicher Partner für eventuelle Diskussionen, sagte Broska.

Die in der Schadens-Versicherung und im Lebengeschäft tätige La Fondiaria erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr ein Nettoergebnis von 222 Mrd. Lire (umgerechnet rund 174 Mio. Franken) bei einem Volumen von 4,9 Mrd. Franken.

La Fondiaria, kontrolliert durch den italienischen Mischkonzern Montedison, machte im Juli 2000 von sich Reden, als über eine Übernahme der Rentenanstalt/Swiss Life durch die italienische Gesellschaft spekuliert worden war. La Fondiaria kaufte 10 Prozent an der Rentenanstalt.

swissinfo und Agenturen

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