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Swiss will keine Staatshilfe

Trotz einem Schaden in der Höhe eine "zweistelligen Millionenbetrags" wegen der Luftraumsperre, will die Fluggesellschaft Swiss keine Staatshilfe beantragen.

Dieser Inhalt wurde am 23. April 2010 - 18:26 publiziert

Von der Luftraumsperre vom 15. bis 21. April waren 202'184 Swiss-Passagiere betroffen. Sie konnten nicht wie geplant fliegen, wie die Fluggesellschaft am Freitag an einer Medienorientierung in Zürich-Kloten mitteilte.

Am Samstag, Sonntag und Montag war gar keine Swiss-Maschine in der Luft. Donnerstag und Freitag sowie Dienstag und Mittwoch wurden täglich zwischen 18 und 70 Prozent der Flüge annulliert.

Vor allem auf der Strecke Zürich-London setzte die Swiss Busse als Ersatz für die Flüge ein, aber auch zwischen Genf und Prag, Zürich und Venedig sowie auf der Route Zürich-Hannover-Hamburg-Kopenhagen.

Für die durch den Vulkanausbruch entstandenen finanziellen Schäden will die Swiss keine Staatshilfe beantragen. Dafür fehle eine ausreichende betriebswirtschaftliche Begründung, sagte Swiss-CEO Harry Hohmeister.

Staatshilfe könne man nur beantragen, wenn wirtschaftlich nichts anderes übrig bleibe, sagte Hohmeister weiter. Aber die Swiss verfüge noch über Liquidität und weise keine negative Eigenkapitalquote auf.

Der finanzielle Schaden sei schwer abzuschätzen, sagte Hohmeister. Momentan gehe man bei Swiss von einem "mittelgrossen zweistelligen Millionenbetrag" aus.

swissinfo.ch und Agenturen

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