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Wirtschafts-Beziehungen mit Singapur ausbauen

Bundesrat Couchepin plädiert für nähere Wirtschaftsbeziehungen mit Singapur und plant ein Honorar-Konsulat in Brunei.

(swissinfo.ch)

Zum Abschluss seiner Südostasienreise hat sich Pascal Couchepin am Montag (12.02.) für eine verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit der Schweiz mit Singapur ausgesprochen. Gleichzeitig betonte er, die Weiter-entwicklung der Welthandels-Organisation (WTO) sei notwendig. Als erster Bundesrat überhaupt besuchte er zudem Brunei.

In seiner Rede vor der Internationalen Handelskammer Singapurs und vor Schweizer Wirtschaftsvertretern zeigte sich der Vorsteher des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements von der Entwicklung im südostasiatischen Stadtstaat beeindruckt.

Wie die Schweiz verfüge auch Singapur über ein liberales Wirtschaftssystem mit einem starken Finanzplatz. Beide Staaten hätten sich zudem mit grossen Investitionen in die Ausbildung von Arbeitskräften und mit "Erfindergeist" ihren führende Platz innerhalb der Weltwirtschaft gesichert.

Couchepin verwies in diesem Zusammenhang auf die enge Verknüpfung der Schweizer Wirtschaft mit der EU sowie auf die Notwendigkeit, die Welthandelsorganisation (WTO) auszubauen. Dazu gehöre auch ein Beitritt Chinas zur WTO, sagte er. Als Mitglied der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) wolle die Schweiz zudem auch darauf hinwirken, dass ein Freihandelsabkommen zwischen der EFTA und Singapur zustande komme.

Honorarkonsulat in Brunei

Im Verlauf seiner Visite in Südostasien hatte Couchepin als erster Bundesrat auch das Sultanat Brunei besucht. Dabei einigten sich beide Staaten darauf, ein Schweizer Honorarkonsulat in Brunei einzurichten. Zudem lud Couchepin Sultan Haji Hassanal Bolkiah zu einem Besuch in die Schweiz ein.

Der Bundesrat war vom Sultan und Prinz Mohamed Bolkiah empfangen worden. Er stattete zudem auch dem Industrie- und Rohstoffminister einen Höflichkeitsbesuch ab.

Die hochrangige Wirtschaftsdelegation mit Couchepin an der Spitze traf sich im weiteren mit Beamten des Ministeriums für Industrie und Rohstoffe sowie mit Mitgliedern der Internationalen Handels- und Industriekammer Bruneis. Sie wurden dabei über die Diversifizierung der Wirtschaft von Brunei und den Aufbau eines internationalen Finanzplatzes für die islamische Welt informiert.

swissinfo und Agenturen

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