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Wirtschaftsministerin sieht Rezession

Die Schweizer Wirtschaft kann sich laut Bundesrätin Doris Leuthard einer Rezession nicht entziehen. Es sei aber keine Depression mit einem massiven Anstieg der Arbeitslosen zu befürchten.

Auch sei kein Einbruch der Konsumausgaben zu erwarten, sagte die Volkswirtschaftsministerin in einem Interview mit der Genfer Tageszeitung Le Temps (Samstagausgabe).

Sie sprach von einer "technischen Rezession". Das bedeutet, dass die im Bruttoinlandprodukt (BIP) zusammengefasste Wirtschaftsleistung der Schweiz zwei Quartale in Folge schrumpft.

Gemäss Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) ist die Schweizer Wirtschaft im dritten Quartal 2008 erstmals seit 2004 nicht mehr gewachsen. Im laufenden vierten Quartal dürfte die Wirtschaftsleistung sogar zurückgehen. Für das gesamte nächste Jahr erwartet Leuthard ein BIP-Wachstum von deutlich unter einem Prozent.

Mit Blick auf den Privatkonsum, der rund 60 Prozent des BIP ausmacht, gibt sich Leuthard optimistisch. Sie sieht den Detailhandel noch in einer guten Verfassung. Das gute Weihnachtsgeschäft sei aber nicht zwingend repräsentativ für die Konsumentenstimmung im kommenden Jahr.


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