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Wuffli verzichtet auf 12 Mio. Franken

Die Appelle an die gescheiterten UBS-Manager zur Rückerstattung ihrer Millionenbezüge haben einen ersten Erfolg gezeitigt: Ex-Konzernchef Peter Wuffli verzichtet auf 12 Mio. Franken Entlöhnung. Das erhöht den Druck auf Marcel Ospel.

Wuffli sprach in einem Interview der NZZ am Sonntag von einem freiwilligen Verzicht und einem Zeichen der Solidarität mit der UBS-Führung und ihren Mitarbeitern. "Hohe Zahlungen für abtretende Topleute in einem Unternehmen in schwerer Schieflage sind nicht zu rechtfertigen", sagte er zu seinen Motiven weiter.

Bei Wufflis Geste, welche die UBS am Sonntag bestätigte, geht es nicht um eine Rückzahlung von früher bezogenen Boni oder Löhnen, sondern um den Verzicht auf einen Teil jener vertraglich festgelegten Leistungen, die ihm bei seinem Abgang 2007 zugesichert waren.

Wuffli sagte, er verstehe die allgemeine Empörung über die Bezüge der früheren UBS-Spitze. Einiges werde sich ändern müssen. Immerhin gebe es schon lange einen Malus in den Anreizsystemen. So habe er persönlich auf ihm zugeteilten und noch gesperrten UBS-Aktien seit Anfang 2007 rund 50 Mio. Franken verloren.

Wuffli setzt mit seiner Geste ein Zeichen. Unter Druck steht jetzt vor allem Ex-UBS-Präsident Marcel Ospel.


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