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Zu hohe Hürden für Unternehmens-Gründungen

Schweizer Konsul Xavier L. Comtesse: "Die Schweiz hat noch viel Spielraum für Verbesserungen." Keystone

Die administrativen Hürden für Unternehmens-Gründungen sind in der Schweiz laut Xavier L. Comtesse, Konsul für Wissenschaft und Technologie im Swiss House in Cambridge (USA), zu hoch. Im weltweiten Vergleich schneide die Schweiz schlecht ab.

Dieser Inhalt wurde am 18. Mai 2001 - 17:52 publiziert

In einer internationalen Rangliste nehme die Schweiz nur Platz 52 ein, sagte Comtesse am Freitag (18.05.) vor dem Swiss Economic Forum in Thun. Staaten wie etwa Ghana lägen noch vor der Schweiz. Spitzenreiter sei Kanada vor Australien, Neuseeland und den USA.

Zeit und Geduld nötig

Wer in der Schweiz ein Unternehmen gründen wolle, brauche viel Geduld und Zeit. Nötig seien im Schnitt zwölf Prozeduren, die total 78 Werktage in Anspruch nähmen. In den USA reichten drei Schritte und ein halber Tag. Das meiste lasse sich via Internet erledigen.

Die Schweiz habe noch viel Spielraum für Verbesserungen, sagte Comtesse mit Blick auf das Motto des Swiss Economic Forum «Managing the Speed». In der Welt habe die Schweiz ein gutes Image für ihre Produkte, aber auch einen schlechten Ruf für ihre Behäbigkeit.

Defizite in der Kommunikation

UBS-Konzernchef Luqman Arnold rief die Unternehmer dazu auf, sich mit ihren Leistungen nicht zu verstecken. Die Schweiz verfüge über grosse Technologie-Erfahrung. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung pro Kopf erreichten weltweit Spitzenwerte.

Die Mentalität in der Schweiz tendiere dazu, allzu bescheiden zu bleiben. Im Zeitalter der Globalisierung sei es jedoch wichtig, gehört zu werden. «Eine aktive Kommunikation ist wichtig - mit der richtigen Botschaft zur rechten Zeit am rechten Ort», sagte Arnold.

swissinfo und Agenturen

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