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Bob-Weltcup: Leichter Rückschlag für Martin Annen in Cortina

Im Zweierbob unschlagbar: Martin Annen (rechts) und Anschieber Beat Hefti.

(Keystone)

Nach dem grossen Sieg mit dem Zweierbob vom Samstag verpasste Martin Annen am Sonntag (17.12.) beim Weltcup in Cortina d'Ampezzo (It) einen Platz auf dem Podest. Mit 0,79 Sekunden Rückstand landete Annen im Rennen mit den schweren Schlitten auf Platz 5.

Sieger des Viererbob-Rennens wurde das Team von Weltmeister Andre Lange (De). Die Plätze 2 und 3 gingen an die Crews von Sandis Prusis (Lett) und Matthias Benesch (De).

Annen musste sich zudem erstmals in dieser Weltcup-Saison einem Schweizer beugen, denn Christian Reich klassierte sich in beiden Rennen als Vierter.

Grobe Fehler nach schnellen Starts

Die erste Fahrt war von oben bis unten mit zum Teil groben Fehlern durchsetzt, in der Reprise missriet Annen der obere Teil. Auf den ersten 50 Metern war die Annen-Crew, bei der Bill Meyerhans im Weltcup debütierte, mit 4,86 Sekunden erneut am schnellsten. "Aus dem starken Start habe ich in der Bahn eindeutig zu wenig gemacht", so Annen. "Der 5. Platz ist aber keine Enttäuschung, sondern die Realität."

Gleichwohl konnte Annen Cortina mit einer ansehnlichen Bilanz verlassen: Sieg und Weltcup-Leader mit dem Zweierbob und als jeweils bester Schweizer im Gesamt-Weltcup für beide EM-Rennen im Januar in Königssee (De) qualifiziert.

Konstante Leistung von Christian Reich

Besser als Annen gelang Christian Reich (33) das Viererbob- Rennen. Der Aargauer überholte den Teamkollegen im zweiten Durchgang noch und untermauerte die schon mit dem Zweierbob angedeutete Aufwärtstendenz. Auch die Startzeiten fielen besser aus als beim mässigen Saisonstart.

Reto Götschi (35) beendete sein erstes Viererbob-Weltcup-Rennen seit knapp zwei Jahren im 14. Rang. Vor allem die zweite Fahrt misslang dem früheren Europameister. Im Zweierbob-Rennen hatte Götschi mit Rang 7 die persönliche Zielsetzung knapp verfehlt.

Pechsträhne überwunden

Mit der ansehnlichen Mannschaftsleistung beendeten die Schweizer am Wochenende zugleich eine Serie von Misserfolgen auf der wohl anspruchsvollsten Bahn der Welt. Im Vorjahr waren sie in Cortina sogar erstmals seit 1970 ohne EM-Medaille geblieben.

swissinfo und Agenturen

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