Islam in der Schweiz

Der Islam ist heute die drittgrösste Religion in der Schweiz. Die Gemeinschaft mit fast 450'000 Gläubigen (5,5% der Bevölkerung) ist sehr heterogen, sei es bezüglich der Herkunft (vorwiegend vom Balkan und aus der Türkei), wie auch bezüglich der Intensität, mit der die Muslime praktizieren. Die grosse Mehrheit ist komplett integriert. 350 verschiedene Verbände vertreten ihre Interessen, und in 300 Gebetshäusern wird gepredigt. Nur vier davon verfügen über ein Minarett.

Aktuell
Islam und Gesellschaft
Es ist nicht ungewöhnlich, in den Strassen von Genf eine Frau mit Gesichtsschleier anzutreffen.
Die Politologin Elham Manea hat vier Jahre über Scharia-Gerichte in England geforscht und ein Buch darüber publiziert. Die jemenitisch-schweizerische Doppelbürgerin lehrt am Institut für Politikwissenschaft der Universität Zürich und schreibt Romane. Sie setzt sich für einen aufgeklärten Islam ein.
Nora Illi, Schweizer Konvertitin und Mitglied des Islamischen Zentralrats der Schweiz, wird von der Tessiner Polizei in Locarno angehalten.
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Kampf gegen Radikalisierung
Der ehemalige Imam Serdar Kurnaz ist heute Leiter des Zentrums für Islam und Gesellschaft an der Universität Freiburg in der Schweiz.
"Die Botschaft Angela Merkels nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo, wonach der Islam Teil von Deutschland sei, hatte ein positives Echo in der muslimischen Gemeinschaft": Montassar BenMrad.
Serdar Kurnaz: Die Attentate von Paris sind ein Verbrechen an der Menschheit.
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