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In Zahlen


Woher stammen die zwei Millionen Ausländer in der Schweiz?




Mit der sogenannten Durchsetzungs-Initiative zur Ausschaffung krimineller Ausländer nimmt das Schweizer Stimmvolk am 28. Februar erneut zu einem Volksbegehren der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP) Stellung, welche die Einwanderung thematisiert. Woher stammen die zwei Millionen "Ausländer", die fast einen Viertel der Schweizer Bevölkerung ausmachen? In der interaktiven Grafik finden Sie detaillierte Angaben dazu.

Die Schweiz gehört zu den Ländern mit dem grössten Ausländer-Anteil (24,3% im Jahr 2014). Nur wenige andere Länder, wie die erdölproduzierenden Staaten oder gewisse Stadt-Staaten wie Luxemburg, weisen noch höhere Prozentsätze aus.

Die untenstehende Grafik zeigt die Herkunftsländer der Ausländer, die in der Schweiz leben. Mehr als 80% der in der Schweiz niedergelassenen Ausländer stammen aus europäischen Ländern. Die Immigranten aus Deutschland, Italien, Portugal und Frankreich machen zusammen fast die Hälfte der Ausländer in der Schweiz aus.

Die Schweiz belegt den ersten Platz unter den europäischen Einwanderungsländern. Mit 20 Einreisen auf 1000 Einwohner (im Jahr 2013) liegt die Schweiz deutlich vor Deutschland (8,4), Grossbritannien (8,2), Spanien (6) und Frankreich (5,1).

Zahlreich sind die Ausländer, die in der Schweiz geboren wurden, aber die Staatsbürgerschaft ihres Herkunftslands behalten. Das Bundesamt für Statistik weist für 2014 insgesamt 388'700 Personen ausländischer Nationalität aus, die in der Schweiz geboren wurden. Das entspricht einem Fünftel der "ausländischen" Bevölkerung des Landes.

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