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Kartellrecht: EU büsst Ciba und AC Treuhand

Die EU-Kommission büsst die Basler Spezialchemiefirma Ciba und die Zürcher AC Treuhand wegen Verstössen gegen das Kartellrecht mit saftigen Bussen. Es geht dabei um Marktaufteilung, Preisabsprachen und den Austausch sensibler Geschäftsinformationen.

Mit Petflasche und Plastikeimer ausgerüstet zeigte EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes an der Medienkonferenz in Brüssel, worum es bei den Kartellvergehen geht, in die 24 Unternehmen verwickelt waren: Um Wärmestabilisatoren, die sich in PVC-Erzeugnissen finden, um diesen hohe Temperaturbeständigkeit zu verleihen.

Die beiden Schweizer Firmen Ciba und AC Treuhand sowie weitere Unternehmen wie etwa der niederländische Chemiekonzern Akzo Nobel oder die französische Elf Aquitaine haben sich zwischen 1987 bis 2000 sowie zwischen 1991 und 2000 an zwei verschiedenen Kartellen im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) beteiligt. Nun hat die EU Bussen von insgesamt 173 Mio. Euro verhängt.

Ciba erhielt mit 68,4 Mio. Euro die höchste Busse. AC Treuhand in Zürich wurde mit 348'000 Euro gebüsst.

Die wichtigsten Entscheide im Hinblick auf die Kartelle waren an von der AC Treuhand organisierten Sitzungen getroffen worden. Die AC Treuhand stellte ihre Räumlichkeiten und Dienstleistungen in Zürich für die beteiligten Unternehmen zur Verfügung.

"Egal, wo sie sich treffen, wenn sie die europäischen Konsumenten über den Tisch ziehen, werden sie bestraft", warnte Kroes die Unternehmen.

swissinfo.ch und Agenturen


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