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Kuhausstellungen Trotz neuer Regeln: Kühe leiden für "Schönheitsideale"

Eine Kuhausstellung ist in der Schweiz ein Volksfest. Jeder will die schönste Kuh in den Ring führen, frisiert sie, cremt sie ein, bringt sie mit Sprays zum Glänzen. Doch dieses Jahr ist an der nationalen Holstein- und Red-Holstein-Ausstellung in Bulle Nervosität spürbar.

Grund dafür sind neue Regeln, die zum Schutz der Kühe eingeführt worden sind. Anlass dazu gaben die riesigen Euter der Tiere, die an der Milchkuh-Ausstellung im Zentrum stehen: Besitzer dehnen die Melkzeiten aus und verkleben die Zitzen, damit keine Milch tropft.

Doch eine Kuh, die zu lange nicht gemolken wurde, leidet. Eine im vergangenen Jahr durchgeführte Studie zeigt: Rund ein Viertel der an Ausstellungen getesteten Kühe wies Euter-Ödeme auf. Diese können schmerzhaft sein und sind ein sichtbares Indiz für überfüllte Euter.

Neu kontrollieren Tierärzte seit Anfang Jahr bei jedem Wettbewerb die Euter der beiden erst platzierten Kühe direkt nach der Vorführung mit Ultraschall. Finden sie Ödeme, hat das je nach Schweregrad des Ödems Konsequenzen für den Halter. Kritiker sagen allerdings, dieses Kontroll- und Sanktionssystem sei viel zu milde.

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