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Sensation durch Mikaelian - Kurnikowa out

"Ich war wie in einem Traum", sagte Marie-Gaïané Mikaelian nach der Begegnung gegen Jelena Dementjewa.

(swissinfo.ch)

Doch noch einen Schweizer Exploit in Kloten: Marie-Gaïané Mikaelian besiegte Jelena Dementjewa 6:2, 6:4. Sie tröstete damit die Fans über das Ausscheiden von Anna Kurnikowa hinweg.

Marie-Gaïané Mikaelian (WTA 105) zeigte gegen Jelena Dementjewa (WTA 13) eine sensationelle Leistung. Ihr gelang von Anfang an nahezu alles. Mikaelian dominierte gegen die Grundlinien-Strategin die Ballwechsel.

Im ersten Satz besass sie Break-Möglichkeiten zum 1:0 und 2:1 und schaffte die Breaks zum 3:2 und 5:2. Im zweiten Durchgang gelang ihr der Aufschlag-Durchbruch zum 4:3, nachdem sie schon bei 1:1 eine Breakchance gehabt hatte. Dementjewa geriet beinahe bei jedem Service-Game in Not. Mikaelian dagegen brachte all ihre Aufschlagspiele souverän durch.

Jetzt gegen Panowa

Mikaelian spielte so gut, wie es ihr nicht viele zutrauten. Ein Blick in ihre Resultate zeigt aber, dass ein Exploit nicht auszuschliessen war. Bei Premieren gelang Marie-Gaïané stets etwas Besonderes.

Was ist jetzt in Kloten noch möglich? Mikaelian: "Ich hoffe doch einiges. Vor eigenem Publikum zu spielen, ist für mich das Schönste. Das Publikum trägt mich von Schlag zu Schlag." In der nächsten Runde trifft Mikaelian auf die Russin Tatjana Panowa. Sie ist im Ranking die Nummer 39 und besiegte in der Startrunde die Slowakin Janette Husarova 6:4, 6:2.

Aus für Kurnikowa

Die Partie gegen die laufstarke Amanda Coetzer wurde für die 20-jährige Russin und ihre zahlreichen Fans im Schluefweg zu einer Achterbahn-Fahrt. Während der ersten 40 Minuten spielte Kurnikowa noch schlechter als am Vorabend Patty Schnyder.

In der Folge streute sie ihre Schläge in der ganzen Halle: Die Bälle landeten nicht Zentimeter neben oder hinter den Linien, sondern Meter. Der Zwischenstand von 0:6, 1:4 war die logische Konsequenz.

Kurnikowa bald ein Bond-Girl?

Im Gegensatz zu Schnyder konnte sich Kurnikowa aber aufraffen. Sie gewann mit druckvollem Spiel fünf Games hintereinander, holte den zweiten Satz mit 6:4 und stand im Entscheidungs-Satz bis zum Stand von 3:3 einem Break näher als Coetzer. Dann schlichen sich aber wieder die unnötigen Fehler vom Anfang ein. Kurnikova verlor schliesslich 3:6.

Aus England stammte die Meldung, wonach die hübsche Anna das neue Bond- Girl für den nächsten 007-Film sei. Kurnikowa: "Dazu kann ich nichts anderes sagen, ausser dass ich diese Story am Montag auch im Internet gesehen habe. Der Job als Bond-Girl wäre vielleicht ganz interessant. Im Moment bin ich aber für diese Rolle nicht bereit."

Schweizerin im Doppel topgesetzt

Für einen weiteren Schweizer Sieg sorgte im Doppel Kimberly Po-Messerli. Die mit einem Schweizer verheiratete Amerikanerin startet in Kloten unter der Schweizer Flagge, weil das in diesen Tagen sicherer sei, als für Amerika zu spielen. Po-Messerli gewann mit der Französin Nathalie Tauziat gegen Habsudova/Sidot 6:2, 6:1. Po-Messerli/Tauziat sind in Kloten topgesetzt.

swissinfo und Agenturen

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