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"Kleiner" Aderlass für Schweizer Milliardäre

Die Finanzkrise geht auch an den Superreichen in der Schweiz nicht vorbei: In ihren Portefeuilles haben sich in diesem Jahr 70 Mrd. Franken verflüchtigt. IKEA-Gründer Ingvar Kamprad bleibt Krösus Nr. 1.

Den 300 Reichsten der Schweiz bleiben zusammen immer noch 459 Mrd. Franken. Ihre Vermögen gingen um gut 13% zurück, wie aus der jährlichen Hitparade des Wirtschaftsmagazins "Bilanz" hervorgeht.

Aber das Minus auf den Konti dürfte die Meisten nicht beunruhigen, handelt es sich doch praktisch nur um Buchverluste.

An der Spitze der Hitparade steht seit Jahren Ingvar Kamprad, der im Kanton Waadt lebende Gründer des Möbelkonzerns Ikea. Er nennt 35 bis 36 Mrd. Franken sein eigen.

Dahinter folgen die Familien Hoffmann und Oeri, Besitzer des Pharmakonzerns Roche. Sie kommen auf ein Vermögen von 16 bis 17 Mrd. Franken. Den dritten Rang belegt die 12 bis 13 Mrd. Franken schwere Familie Brenninkmeijer, die Besitzerin der Kleider-Kette C&A.

Zu den Verlierern gehören Klaus-Michael Kühne, Präsident des Logistik-Konzerns Kühne+Nagel, und der Präsident des Zementkonzerns Holcim, Thomas Schmidheiny. Beide mussten Einbussen in Höhe von drei Mrd. Franken hinnehmen. Die Familie Hayek vom Uhrenkonzern Swatch erlitt eine Vermögensschrumpfung von 2,75 Milliarden.

Trotz Börsencrash konnte Hansjörg Wyss vom Medizinaltechnik-Unternehmen Synthes seinen Kontostand um eine Milliarde auf neun bis zehn Mrd. Franken erhöhen.


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