"Nur eine Maus..." im Natur-Museum Luzern

"Nur eine Maus..." heisst die neue Sonderausstellung im Natur-Museum Luzern. Sie informiert über das verborgene Leben kleiner Säugetiere. Zu sehen ist die Ausstellung- mit lebenden Tieren - bis zum 22. Oktober 2000.

Dieser Inhalt wurde am 13. Mai 2000 - 13:02 publiziert

Unter dem Sammelbegriff Maus werden im Volksmund die kleinen flinken Säugetiere zusammengefasst, denen man in Feld, Wald oder Haus begegnet.

Bei etwas genauerer Betrachtung erkennt man aber, dass sie zwei verschiedenen zoologischen Ordnungen angehören: Spitzmäuse und Maulwürfe den Insektenfressern, die andern den Nagetieren.

Die Zwergspitzmaus etwa ist das kleinste einheimische Säugetier und bringt nur gerade vier Gramm auf die Wage. Dafür kann sie sich besser verstecken und Nahrungsquellen erschliessen, die sonst kaum jemandem offen stehen. Kleinsäuger sind auch schnelllebiger. Die wengisten werden älter als zwei Jahre.

Kleine Säugetiere haben im Verhältnis zum Körpervolumen eine grosse Oberlfäche. Dadurch geht mehr Wärme verloren und der Energie- bzw. Nahrungsbedarf ist relativ gross. Sie müssen daher in kurzen Abständen essen. Spitzmäuse verbringen zum Beispiel eine grossen Teil des Tages mit Futtersuche und fressen pro Tag oft so viel wie sie wiegen.

Die vom Bündner Naturmuseum konzipierte Ausstellung stellt einige einheimische Kleinsäuger näher vor: Maulwurf, Wasserspitzmaus, Waldspitzmaus, Schneemaus, Feldmaus, Rötelmaus und Gartenschläfer.

Die Ausstellung "Nur eine Maus..." im Natur-Museum Luzern dauert vom 12. Mai bis zum 22. Oktober 2000. - Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 10.00 bis 12.00 und 14.00 bis 17.00 Uhr; Sonn- und Feiertag 10.00 bis 17.000 Uhr.

swissinfo und Agenturen

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