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"Spannende Begegnungen mit dem Staat"

Im Holzbau der Arteplage in Neuenburg thematisiert der Bund die Nachhaltigkeit. Keystone

Der Bund stellt an der Expo.02 Fragen: zur Sicherheit in einer globalisierten Welt, zur Identität des Menschen, zur Nachhaltigkeit - und zu sich selbst.

Dieser Inhalt wurde am 21. März 2002 - 14:22 publiziert

"Die Ausstellungen sollen Kernthemen des Staates behandeln", sagte Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz am Donnerstag bei der Präsentation der Expo- Ausstellungen des Bundes, welche auf die vier Arteplages verteilt sein werden.

"Wer bin ich?" (Yverdon-les-Bains), "Palais de l'Equilibre" (Neuenburg), "Nouvelle DestiNation" (Biel) und "Werft" (Murten) - die Ausstellungen behandeln unterschiedliche Themen, weisen jedoch einen inneren Zusammenhang auf.

Vier Ausstellungen - eine Einheit

In "Wer bin ich?" sollen die Besucherinnen und Besucher Elementen und Massstäben ihrer eigenen Identität auf spielerische Art begegnen. Die Eidgenossenschaft, so die Ausstellungsmacher, werde durch die Summe aller Individuen gebildet.

Im mächtigen Holzbau "Palais de l'Equilibre" auf der Arteplage Neuenburg thematisiert der Bund die Nachhaltigkeit. Kann der Mensch ein Gleichgewicht schaffen zwischen solidarischer Gesellschaft, leistungsstarker Wirtschaft und intakter Umwelt? Von diesem Gleichgewicht, so die Botschaft, hänge die Zukunft des Menschen ab.

Für "Sicherheit in der Offenheit" wirbt die Ausstellung "Werft" in Murten. Hier sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie eine zeitgemässe Sicherheitspolitik im europäischen und globalen Umfeld aussehen kann.

Die Ausstellung "Nouvelle DestiNation" befasst sich schlussendlich mit ihrem Macher: dem Staat. Welches Verhältnis hat der Bürger heute zum Staat - und wie kann er diesen in Zukunft mitgestalten?

Eine Botschaft, so die Verantwortlichen, zieht sich durch alle vier Bundesprojekte: Indem wir grenzüberschreitende Probleme gemeinsam lösen, stärken wir die Schweiz, die Gemeinschaft und jedes einzelne Individuum.

Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz wünschte sich, dass es an der Expo zu möglichst vielen "spannenden und fruchtbaren Begegnungen mit dem Staat" kommt. Der Bund hat 50 Mio. Franken in die Pavillons investiert.

"Komplexe Themen in einer komplexen Zeit"

Toni J. Wicki, Leiter der Projektaufsicht über die Bundesprojekte, sagte, dass sich der Bund mit den vier Pavillons an der Expo.02 in einer künstlerisch-spielerischen Form präsentieren möchte.

Wird das gelingen, haben die Ausstellungsmacher nach Ansicht des künstlerischen Direktors, Martin Heller, eine "besonders anspruchsvolle Aufgabe" gemeistert: "Die Politik hat uns vor die wohl schwierigste Aufgabe der ganzen Expo.02 gestellt: eindrückliche Bilder zu finden für komplexe Themen in einer komplexen Zeit."

swissinfo und Agenturen

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