1'300 Samaritervereine sammeln

Eien Samariterin demonstriert die Technik der Wiederbelebung von Herz und Lunge. Keystone

Vom 25. August bis zum 8. September sammeln die Samariter für ihre Tätigkeit. Wer spendet, erhält als Dank den Ratgeber "Homöopathische Heilmittel". Bundespräsident Moritz Leuenberger unterstützt die Sammlung mit einem Spenden-Aufruf.

Dieser Inhalt wurde am 24. August 2001 - 17:09 publiziert

Die rund 1'300 Samaritervereine treten mit ihrer jährlichen Sammlung an die Öffentlichkeit. Mit seinen 45'000 Aktivmitgliedern ist der Schweizerische Samariterbund eine der grössten Freiwilligen-Organisationen des Landes. Im Jahr 2000 erzielte die Samaritersammlung mit 2,5 Mio. Franken ein Rekordergebnis.

Im vergangenen Jahr standen die Aktivmitglieder der lokalen Samaritervereine während rund 633'000 Stunden im Einsatz. Dies ist dem am Freitag (24.08.) veröffentlichten Jahresbericht 2000 zu entnehmen. Die Samariterlehrerinnen und -lehrer bildeten in Nothilfe-, Samariter- und Herzmassage-Kursen über 80'000 Personen aus.

Neben dem Kurswesen gehören die Postendienste an sportlichen und kulturellen Anlässen zu den Aufgaben der Samariterinnen und Samariter. Sie führen zudem Blutspende-Aktionen durch und engagieren sich in der Nachbarschaftshilfe und Jugendarbeit.

Mit einer Spende werde die notwendige Aus- und Weiterbildung in Erster Hilfe unterstützt, schreibt Bundespräsident Moritz Leuenberger in seinem Spendenaufruf. "Wir zeigen damit aber auch, dass für uns Hilfsbereitschaft, Anteilnahme und Solidarität zentrale Werte sind."

swissinfo und Agenturen

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