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10 Jahre Anti-Minenkonvention: Genf feiert

Mit einer symbolischen Sprengung wurde in Genf das 10-Jahre-Jubiläum der Ottawa-Konvention gefeiert. Bis heute haben 156 Staaten das Abkommen unterzeichnet, das Antipersonenminen verbietet. Darunter auch die Schweiz.

Dieser Inhalt wurde am 02. März 2009 - 19:01 publiziert

Pyrotechniker sprengten auf der Place des Nations mit 40 Millionen Krachern ein Bein eines 12 Meter hohen Stuhls in die Luft. Der Stuhl - mit einem fehlenden Bein - steht seit 1997 auf dem Platz als Symbol für die Opfer von Landminen.

Die Zeremonie war von der Nichtregierungsorganisation Handicap international (HI) organisiert worden. Die 40 Millionen Feuerwerkskörper standen für die 40 Millionen Minen, die die Vertragsstaaten der Ottawa-Konvention bis heute zerstört haben, wie HI-Direktor Paul Vermeulen sagte.

Laut dem Schweizer Botschafter Jürg Streuli ist die Zahl der Menschen, die Minen zum Opfer fallen, von 20'000 im Jahr 1997 auf 6000 Menschen 2007 gesunken.

Die Ottawa-Konvention sei universell, betonte Streuli und äusserte die Hoffnung, dass die USA unter Präsident Barack Obama der Konvention endlich beitreten.

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