2. Weltwasser-Forum in Den Haag: Schweiz will Vorschläge einbringen

In Den Haag wird am Freitag (17.03.) das 2. Weltwasser-Forum eröffnet. Die Schweiz will sich für eine gerechtere Verteilung von Trinkwasser einsetzen. Weiter schlägt sie vor, dass bei grenzüberschreitender Verschmutzung der Verursacher haften soll.

Dieser Inhalt wurde am 17. März 2000 - 10:48 publiziert

In Den Haag wird heute Freitag (17.03.) das 2. Weltwasser-Forum eröffnet. Die Schweiz will sich für eine gerechtere Verteilung von Trinkwasser einsetzen. Weiter schlägt sie vor, dass bei grenzüberschreitender Wasserverschmutzung der Verursacher haften soll.

Wie der Leiter der Schweizer Delegation, Staatssekretär Philippe Roch,in Bern vor den Medien ausführte, habe die vor kurzem erfolgte Verschmutzung von Donau und Theiss die Lücken in der internationalen Gesetzgebung deutlich gemacht. Deshalb wolle sich die Schweiz für die Schaffung von Normen über eine internationale Haftpflicht auf dem Gebiet des Gewässerschutzes einsetzen.

Mit dem Schweizer Vorschlag am Forum vom 17. bis 22. März soll dem Verursacherprinzip Rechnung getragen und den Geschädigten einfache Verfahren ermöglicht werden. Zudem soll für Unternehmen ein Anreiz geschaffen werden zur grösseren Beachtung des Umweltschutzes.

swissinfo und Agenturen

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