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3000 Schweizer Internetseiten gehackt

Ein israelisches Sicherheitsunternehmen hat Hacker ausgemacht, die über Zugangsdaten zu weltweit Tausenden von Internetseiten verfügten. Zum Teil soll schädliche Software eingeschleust worden sein.

Vom Datenklau betroffen sind auch 3000 Internetseiten mit einer ch-Endung. Die Liste der Hacker enthält die Zugangscodes zu mehr als 200'000 Internetseiten.

Die Melde- und Analysestelle Informationssicherung (Melani) des Bundes bestätigt, dass die Hacker auch über die Zugangsdaten der Schweizer Serveradressen verfügten. Der Melani selbst liegt die Liste der betroffenen Internetadressen vor.

Bislang ist noch kein Schaden bekannt, der durch die Hacker verusacht worden sei, sagte Pascal Lamia, Leiter der Meldestelle. Auf 130 der 3000 Internetseiten mit einer ch-Endung hätten die Hacker aber bereits schädliche Software, so genannte Malware, eingeschleust.

Mit solch versteckten Programmen versuchen die Cyber-Kriminellen an Daten und Passwörter von Internetnutzern zu kommen, was vor allem im Bereich E-Banking
verheerende Auswirkungen haben kann.

Die Inhaber der Internetseiten, zu welchen die Hacker Zugriff erlangten, sind bereits Anfang Woche informiert worden.


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