Navigation

Skiplink navigation

3500 demonstrieren gegen Abzockerei

Am Samstag haben in Zürich 3500 Menschen an der Protestkundgebung "AHV statt Abzockerei" der Gewerkschaften teilgenommen. Unter den Rednern war auch Kabarettist Franz Hohler.

Dieser Inhalt wurde am 15. November 2008 - 16:52 publiziert

Das "neoliberale Abzockersystem" sei "wirtschaftlich gescheitert, moralisch bankrott und eine Gefahr für die Demokratie", sagte Paul Rechsteiner, Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB). Der sozialdemokratische Nationalrat forderte eine "soziale Wende".

Insbesondere kritisierte er das 68-Mrd.-Rettungspaket für die Grossbank UBS scharf. Die gigantische Summe für eine einzige Bank sei per Notrecht beschlossen worden, ohne dass ein Referendum dagegen ergriffen werden könne.

Die gleichen Leute sagten nun, die Schweiz könne sich ein paar hundert Millionen für die AHV nicht leisten, sagte er im Hinblick auf die Initiative für ein flexibles Rentenalter, über die das Schweizer Stimmvolk in zwei Wochen abstimmt.

Der Schriftsteller und Kabarettist Franz Hohler brachte auf seine Weise Licht in komplexe Finanzaktionen und deren Terminologie, indem er englische Begriffe kreierte.

Beim Auffangfonds der Schweizerischen Nationalbank für UBS-Schrottpapiere auf den Cayman-Inseln handle es sich um ein "Bye-bye-Investment", erklärte Hohler.

An der Veranstaltung trat ebenfalls der Berner Rapper Greis auf.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen