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93% der Schweizer Soldaten im Verzug

Bei der Schweizer Armee sind fast 129'000 Soldaten und Offiziere gegenüber dem normalen Zeitplan im Rückstand. Das sind fast alle. Rund ein Viertel verschiebe bereits die Rekrutenschule um ein oder zwei Jahre.

Dieser Inhalt wurde am 26. Juli 2009 - 11:08 publiziert

Die Schweizer Armee beruht auf dem Milizsystem: Im Prinzip ist jeder militärdienstpflichtig (obligatorische Wehrpflicht, Ausnahme: Auslandschweizer und Frauen). Gemäss Vorgabe der 'Armeereform XXI' sollte der Truppenbestand zur Zeit 120'000 Personen, die Reserve 80'000 Personen umfassen.

Nun sind aber beinahe 129'000 Soldaten und Offiziere sind gegenüber dem normalen Zeitplan im Rückstand, wie Philippe Zahno, Sprecher des Verteidigungsdepartements (VBS)in der NZZ am Sonntag bestätigte. Damit ist der Bestand der Armee zu gross und jener der Reserve zu klein: Zu wenige Armeeangehörige haben die obligatorische Dienstzeit absolviert.

Zu Tausenden würden Rekrutenschulen und Wiederholungskurse verschoben. Gemäss der NZZ am Sonntag ergäben sich dadurch bald enorme Schwierigkeiten für die Armee, die Wehrpflicht durchzusetzen.

Dennoch: Laut Zahno werde die Bewilligungspraxis bei Dispensationsgesuchen nicht rigider, und berufliche wie schulische Bedürfnisse würden weiterhin berücksichtigt.

swissinfo.ch und Agenturen

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