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Abgewiesene Ruanda-Flüchtlinge müssen zurückkehren

Die Rückkehr von angewiesenen Flüchtlingen aus Ruanda ist wieder zumutbar. Zu diesem Schluss kommt das Bundesamt für Flüchtlinge (BFF). Von der Praxisänderung sind 160 Personen betroffen.

Dieser Inhalt wurde am 07. Februar 2000 - 13:21 publiziert

Die Rückkehr von angewiesenen Flüchtlingen aus Ruanda ist wieder zumutbar. Zu diesem Schluss kommt das Bundesamt für Flüchtlinge (BFF). Von der Praxisänderung sind 160 Personen betroffen.

Aufgrund der aktuellen Lage in Ruanda seien die Rahmenbedingungen für die Rückkehr jener ruandischen Asyl Suchenden, deren Gesuche definitiv abgelehnt wurden, wieder erfüllt, teilte das BFF am Montag (07.02.) mit. Diese Einschätzung decke sich mit der anderer Länder, welche die Wegweisung vollzögen.

Das BFF werde auch weiterhin jeden Fall individuell abklären und die Zumutbarkeit einer Wegweisung nach Ruanda prüfen, heisst es in der Mitteilung weiter. Seit 1994 haben rund 500 Flüchtlinge aus Ruanda ein Asylgesuch eingereicht - 23,2 Prozent erhielten Asyl.

Die abgelehnten Gesuchstellenden erhielten den Status der vorläufigen Aufnahme, weil ihre Wegweisung als unzumutbar erachtet worden war. Beim Genozid in Ruanda im Jahre 1994 wurden laut BFF zwischen 500'000 und 800'000 Menschen getötet.

SRI und Agenturen

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