An- und Abflüge für Zürich-Kloten bleiben umstritten

Auch nach dem dritten Koordinationsgespräch zum Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) bleibt das An- und Abflugregime für den Flughafen Zürich umstritten.

Dieser Inhalt wurde am 03. April 2008 - 17:53 publiziert

Eine Mehrheit der betroffenen Kantone spricht auch gegen Pistenverlängerungen und für eine mögliche Parallelpiste aus.

Am dritten Koordinationsgespräch nahmen am Donnerstag in Bern der Flughafen Unique, der Standortkanton Zürich sowie Aargau und Schaffhausen teil. Danach wurden auch Vertreter der andern Nachbarkantone begrüsst.

Das Anflugregime auf Zürich-Kloten wurde 2003 auf den Kopf gestellt, als Deutschland nach dem Nein des Schweizer Parlaments zu einem Fluglärmabkommen die Nordanflüge einseitig einschränkte.

Frühmorgends und am Abend dürfen heute An- und Abflüge nicht mehr über süddeutsches Gebiet führen.

Ursprünglich 19 Varianten

Unter ursprünglich 19 technisch möglichen Betriebsvarianten hatte das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) für diese Gespräche drei ausgewählt.

Bis im Frühsommer wird der Bund entscheiden, welche Betriebsvarianten als Grundlage für das SIL-Objektblatt zum Flughafen dienen sollen.

2010 entscheidet der Bundesrat über den Sachplan und die darauf abgestimmten Richtpläne, womit die Grundlagen für das definitive Betriebsreglement des Flughafens geschaffen wären.

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