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Anti-Korruptions-Konferenz: Schweiz will informieren

Am Rande der Konferenz wird Justizministerin Metzler auch für die Ratifizierung der bilateralen Verträge werben. Keystone Archive

Bei dem Treffen in Den Haag werden Möglichkeiten für einheitliches Vorgehen im Kampf gegen Korruption erörtert. Die Schweizer Justizministerin Ruth Metzler wird am Mittwochabend in Den Haag erwartet. Sie wird unter anderem begleitet von Oberzolldirektor Rudolf Dietrich.

Dieser Inhalt wurde am 30. Mai 2001 - 09:56 publiziert

Der niederländische Gastgeber, Justizminister Benk Korthals, sprach sich bereits eingangs dafür aus, dass Firmen aus Industrieländern in ihrer Heimat bestraft werden müssten, wenn sie im Ausland Bestechungsgelder an Staatsbedienstete zahlten.

Und wenn Diktatoren bei Banken in den grossen Finanzzentren Vermögen anhäuften, die sie den Menschen in ihrer Heimat abgenommen haben, müssten geeignete Wege gefunden werden, um diese Gelder legal zurückführen zu können, forderte er. Das Schlüsselwort dafür laute internationale Zusammenarbeit, die auf eindeutigen Normen beruht.

Schweizer Beitrag

Bundesrätin Metzler wird am Donnerstag (31.05.) vor ihren Kollegen die Bemühungen der Schweiz zur Eindämmung der Korruption darlegen. Die Justizministerin nutze die Gelegenheit auch zu bilateralen Treffen mit mehreren Amtskollegen, sagte ihre Sprecherin Adrienne Lotz.

Die Minister aus 82 Ländern, darunter Metzler, wollen am Donnerstag zum Abschluss eine Erklärung verabschieden, die als Eckstein der geplanten UNO-Konvention gegen Korruption dienen soll. Ein erstes internationales Treffen fand 1999 in Washington statt.

swissinfo und Agenturen

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