Ausländische Wohnbevölkerung in der Schweiz weiter gewachsen

Die ständige ausländische Wohnbevölkerung der Schweiz hat innert Jahresfrist um 17'253 oder 1,3 Prozent zugenommen. Ende August 1999 zählte sie 1'361'405 Personen. Der Ausländeranteil erhöhte sich damit von 19,0 auf 19,2 Prozent.

Dieser Inhalt wurde am 21. Oktober 1999 - 08:31 publiziert

Die ständige ausländische Wohnbevölkerung der Schweiz hat innert Jahresfrist um 17'253 oder 1,3 Prozent zugenommen. Ende August 1999 zählte sie 1'361'405 Personen. Der Ausländeranteil erhöhte sich damit von 19,0 auf 19,2 Prozent.

Laut Mitteilung des Bundesamtes für Ausländerfragen vom Donnerstag (21.10.) lag die Zuwachsrate deutlich über jener von 0,3 Prozent im Vorjahr. Der Rekordanstieg von 5,6 Prozent aus dem Jahr 1991 wurde aber bei weitem nicht erreicht.

Ende August '99 lebten in der Schweiz 1'016'628 Niedergelassene und 344'777 Jahresaufenthalter. In dieser Statistik nicht erfasst sind Asylbewerber, internationale Funktionäre mit ihren Familien, Kurzaufenthalter und Saisonniers.

Der Anstieg der ausländischen Wohnbevölkerung innert Jahresfrist geht fast ausschliesslich auf das Konto von Staatsangehörigen ausserhalb des EU- und Efta-Raums. Mit Abstand am stärksten war die Zunahme mit 13'084 Personen oder 49,3 Prozent bei den Angehörigen aus Bosnien-Herzegowina, gefolgt von Angehörigen der Bundesrepublik Jugoslawien (plus 10'854 Personen / plus 6,1 Prozent). Die stärkste Abnahme wurde erneut bei den Italienern (minus 6'686 / minus 2,0 Prozent) und den Spaniern (minus 3'665 / minus 4,0 Prozent) beobachtet.

Der Anteil der Ausländer und Ausländerinnen aus dem EU- und Efta-Raum blieb bei 58,6 Prozent relativ konstant. Die grösste Kolonie in der Schweiz stellt mit knapp 331'000 Personen Italien vor der Bundesrepublik Jugoslawien mit gut 190'000 Personen. Ende August 1999 lebten 25'078 anerkannte Flüchtlinge in der Schweiz. Das sind 809 mehr als vor Jahresfrist.

Mit dem Konjunkturaufschwung hat auch die Zahl der erwerbstätigen Ausländerinnen und Ausländer zugenommen. Sie stieg um 7'185 oder 0,8 Prozent auf 870'251. Davon waren 698'646 Jahresaufenthalter oder Niedergelassene, 27'819 Saisonarbeitskräfte und 143'786 Grenzgänger.

SRI und Agenturen

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